Gehaltsverhandlung - wie schwierig war es?
Liebe Bewerbungs-Gemeinde,
ich nehme an es sind einige unter euch, die schon mal eine Gehaltsverhandlung für einem neuen Job mitgemacht haben. Nachdem ich mein WI-Studium nun bald abschliessen werde, komme ich (hoffentlich) demnächst ja auch einmal in die Situation “Gehaltverhandlung”. Daher meine Frage: wie ist das bei Euch abgelaufen? War das Gehalt ein zentrales Thema, über das richtig verhandelt wurde? Oder eher so nebenbei erwähnt, so dass man gar nicht richtig drauf reagieren kann? Habt Ihr das Thema Geld eröffnet, oder kam es vom Unternehmen? Was ich so mitbekommen habe, ist Feilschen keine gute Idee, eher sagen was man erwartet und dann die Reaktion abwarten. Manche trauen sich auch nicht zu fragen und erfahren erst ihr Gehalt, wenn der Arbeitsvertrag vor einem liegt.
Danke für Eure Erfahrungsberichte!
Liebe Grüße
Manja aus Berlin
2 Kommentare
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Hallo Manja!
Gehaltsvorstellungen - das ist wohl die meist gefürchtetste Frage beim Vorstellungsgespräch.
Da ist Diplomatie gefragt.
Wichtig ist, sich vorher über das branchenübliche Gehalt zu informieren, damit man eine Vorstellung hat, was geht.
Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, erst einmal nicht nur grundsätzliche, sondern auch spezielle Fragen zur Tätigkeit (Aufgaben, Unterstllungsverhältnisse, Kompetenzen… usw.) zu stellenm,einfach ein großes Interesse an der Tätigkeit zeigen…
Einfach nur, damit nicht gleich der Eindruck entsteht, dass man “nur” des Geldes wegen dort aufschlägt…! Klar, wir arbeiten alle nur für Geld (weil uns ja nichts anderes übrig bleibt) aber erst einmal sollte man nichts loslassen, das den potentiellen Arbeitgeber gleich an unserer Motivation und fachlichen Eignung zweifeln lässt.
Ich empfehle daher meinen Teilnehmern immer, möglichst den Arbeitgeber auf dieses Thema kommen zu lassen.
Da ist gute Vorbereitung fast die halbe Miete.
Immerhin kann man ja seine Gehaltsvorstellungen als Verhandlungsbasis deklarieren. UND: Es kommt immer darauf an, wie man das macht! Einfache Regel: (gilt für das gesamte Gespräch!) sei freundlich und vergiss nie deine gute Kinderstube - heißt, behandle den Anderen genau so, wie du behandelt werden willst. Auch, wenn´s haarig wird und der Andere unhöflich ist, das kann ein Test sein…(!Stressinterview!).
Liegt das Angebot etwas zu weit unter dem, was man sich eigentlich vorgestellt hat (aber man ist sehr an genau diesem Job interessiert) kann man doch durchaus nach “Entwicklungsmöglichkeiten” fragen.
Also vorher gut informieren, positiv denken (das sieht man dir an!!!) und dann ab ins Vorstellungsgespräch.
Hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen und drücke dir die Daumen.
Herzliche Grüße
Birgit aus Salzwedel
Manueller Trackback:
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